Rehragout mit Preiselbeeren und Buttermilchspätzle
WildEin aromatisches, anfängerfreundliches Rehragout mit einer fein-fruchtigen Preiselbeer-Note, kräftiger Wildsauce und luftigen Buttermilchspätzle. Das Gericht verbindet herzhafte Wildküche mit leichter Säure und dezenter Süße – perfekt für ein besonderes Winter- oder Herbstessen.

Allergen-Hinweis
Dieses Rezept enthält folgende potenzielle Allergene: Eier, Gluten, Milch, Sellerie.
Zutaten
- 800 g Rehfleisch aus der Keule oder Schulter, in Würfel geschnitten
- 2 EL neutrales Öl
- 30 g Butter
- 2 Stk Zwiebeln, fein gewürfelt
- 2 Stk Karotten, klein gewürfelt
- 1 Stk kleine Knollensellerie-Stange oder 150 g Sellerie, fein gewürfelt
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Mehl
- 250 ml trockener Rotwein
- 600 ml Wildfond oder kräftige Rinderbrühe
- 2 Stk Lorbeerblätter
- 6 Stk Wacholderbeeren, leicht angedrückt
- 3 Stk Pimentkörner
- 1 TL Thymian, getrocknet oder 2 Zweige frisch
- 2 EL Preiselbeerkonfitüre
- 1 EL Balsamicoessig oder Rotweinessig
- 100 ml Sahne
- 1 TL Speisestärke, optional zum Binden
- nach Geschmack Salz
- nach Geschmack schwarzer Pfeffer
- 2 EL gehackte Petersilie zum Servieren
- 300 g Weizenmehl Type 405 oder Spätzlemehl
- 4 Stk Eier
- 120 ml Buttermilch
- 1 TL Salz
- 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
- 1 EL Butter für die Spätzle
Zubereitung
- 1Bereite zuerst alles vor, damit später nichts anbrennt oder hektisch wird. Schneide das Rehfleisch in möglichst gleich große Würfel von etwa 3 cm Kantenlänge, damit es gleichmäßig gart. Tupfe das Fleisch mit Küchenpapier trocken; so brät es besser an und wird nicht grau. Schneide Zwiebeln, Karotten und Sellerie fein, weil sie später in der Sauce fast „verschmelzen“ sollen. Stelle Rotwein, Fond, Gewürze und Preiselbeeren griffbereit daneben. Für die Spätzle kannst du jetzt schon einen großen Topf Wasser aufsetzen, damit es später schnell kocht. Das Ziel in diesem Schritt: eine ordentliche Mise en Place, die wie eine kleine Kochstation wirkt.
- 2Erhitze einen schweren Topf oder Schmortopf auf mittlerer bis hoher Stufe und gib das Öl hinein. Wenn das Öl leicht schimmert, aber noch nicht raucht, ist es bereit. Brate das Rehfleisch portionsweise an, nicht alles auf einmal. Das ist wichtig, damit der Topf nicht abkühlt und das Fleisch wirklich röstet statt zu kochen. Jede Portion etwa 2–3 Minuten rundum anbraten, bis die Oberfläche dunkelbraun ist und angenehm nussig riecht. Höre auf das leise Zischen: Wenn es kräftig zischt, passt die Hitze. Nimm das Fleisch heraus und stelle es beiseite.
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Profi-Tipps
- Problem: Das Rehfleisch wird zäh — Lösung: Nicht zu heiß und nicht zu kurz schmoren. Reh braucht sanfte Hitze und Zeit. Wenn es nur leicht blubbert, bleibt es zarter.
- Problem: Die Sauce schmeckt zu bitter oder zu streng — Lösung: Wahrscheinlich wurden zu viele Wacholderbeeren verwendet oder sie wurden zu stark zerdrückt. Mit etwas Preiselbeerkonfitüre und einem kleinen Schuss Sahne ausgleichen.
- Problem: Die Spätzle kleben zusammen — Lösung: Spätzle direkt nach dem Garen mit Butter mischen und nicht zu lange im Wasser lassen. Außerdem sollte das Wasser wirklich sprudelnd kochen.
- Problem: Die Sauce ist zu dünn — Lösung: 1 TL Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren, einrühren und 1–2 Minuten köcheln lassen. Alternativ noch etwas länger offen einkochen.
- Problem: Das Ragout schmeckt flach — Lösung: Mit einer Prise Salz, etwas Pfeffer und einem kleinen Spritzer Balsamico nachjustieren. Säure macht Wildsaucen lebendiger.
- Problem: Das Mehl klumpt beim Binden — Lösung: Das Mehl immer in das Fett einrühren und kurz mitrösten, bevor Flüssigkeit dazukommt. Flüssigkeit am besten in mehreren Portionen zugeben.
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Dieses Rezept wurde mit Einwilligung des Erstellers anonym in unsere Galerie aufgenommen. Veröffentlicht: 8.5.2026.